Mobilität

Unsere Leistungen:  
•             Erstellung von Mobilitätskonzepten, insbesondere von Radverkehrskonzepte
•             Planung von Radverkehrsanlagen (z.B. Schutzstreifen) im innerörtlichen bzw.
innerstädtischen Bereich
•             Beschilderungsplanung (gemäß HBR 2014)
Ihr Ansprechpartner ist Axel Brechenser  
Telefon:  06742 8780 – 20
Mail:        Axel.Brechenser@stadt-land-plus.de


Nachfolgend finden Sie einige ausgewählte Referenzen aus unserem Tätigkeitsfeld Mobilität


Bundeswettbewerb Klimaschutz durch Radverkehr „Ein Werkzeugkasten für den Rhein-Radweg im Mittelrheintal“ Neukonzeption des Rhein-Radwegs im Bereich Rhens, Brey und Spay (seit 2017)

Der Rhein-Radweg ist ein Fernradweg, der national, aber auch international von Bedeutung ist. Diese Bedeutung kann man ihm im Bereich der drei Gemeinden Rhens, Brey und Spay nicht immer ansehen. Die Wegeführung ist ein Provisorium über bestehende, schlecht ausgebaute Wege. Der Leinpfad ist drei Meter breit und es kommt an vielen Stellen zu Konflikten zwischen Radfahrern und Fußgängern. Um sich für die BUGA 2031 zu rüsten und ihren Bürgern eine nachhaltige Mobilität zu ermöglichen, wollen die Gemeinden den Weg daher ausbauen, verbreitern und vom Fußgängerverkehr trennen. Diese Überlegungen reifen seit vielen Jahren. Eine Lösung ist nun greifbar, da es ein attraktives Förderprogramm des Bundesumweltministeriums gibt „Bundeswettbewerb Klimaschutz durch Radverkehr“, über das bis zu 70 % der Investitionskosten gefördert werden können.
Die Verbandsgemeinde Rhein-Mosel hat bei besagtem Bundeswettbewerb teilgenommen. Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative Projekte zu fördern, die einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten und bundesweit von Bedeutung sind.
Das Projekt „Werkzeugkasten für den Rhein-Radweg im Mittelrheintal“ wurde ausgewählt, der Förderantrag wurde eingereicht und bewilligt.



Verkehrs- und Parkraumkonzept Altstadt Linz am Rhein

Die Altstadt von Linz am Rhein ist ein stark frequentiertes touristisches Ziel, gleichzeitig aber auch Standort für den Einzelhandel und Wohnstandort. Daher kommt es regelmäßig zu Nutzungskonflikten zwischen motorisiertem Verkehr sowie Fußgänger- und Radverkehr. Die engen Straßenquerschnitte und die dichte Baustruktur führen zudem zu einem mutmaßlichen Defizit an wohnortnahen Stellplätzen. Im Rahmen des Verkehrs- und Parkraumkonzepts wurden Vorschläge für eine neue Verkehrsführung entwickelt und technische Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Fußgängerzone autofrei gehalten werden kann. Zudem wurde Parkraumbedarf und –Angebot abgeglichen und Maßnahmen für eine Verbesserung des ruhenden Verkehrs konzipiert.


Planung für die Markierung von Schutzstreifen in der Stadt Wissen (2018-2019)

Durch die Ortsumgehung und die damit einhergehende Abstufung der ehemaligen B 62 in Wissen (Koblenzer Straße, Im Kreuztal, Rathausstraße) erschienen die Straßenbreiten in Bezug auf die neuen Anforderungen überdimensioniert. In Folge dessen entschied sich die Stadt Wissen dazu, den Straßenraum neu aufzuteilen und zukunftsfähig auszurichten. Durch die Einrichtung eines beidseitigen Schutzstreifens sowohl auf der ehemaligen B 62 als auch in der Blähausstraße soll der Radverkehr gefördert und ein Beitrag zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr geleistet werden. Unser Team von Stadt-Land-plus überprüfte die Umsetzbarkeit und nahm daraufhin die Planung der Schutzstreifen mit einem besonderen Fokus auf den Knotenpunkten.



Beschilderungsplanung (gemäß HBR 2014)

Wir verfügen über die Planungs-Software VP-Info und somit über den Zugang zur landesweiten Fahrraddatenbank Rheinland-Pfalz.

Gemäß der Vorgaben der HBR 2014 darf die wegweisende Beschilderung erst geplant werden, wenn eine radgeeignete Streckenführung gefunden und mit den Baulastträgern abgestimmt ist. Die Zusammenfassung (Kurzbericht) der Dokumentations- oder Erstbefahrung enthält Hinweise zum Zustand der Wege, zu Konflikten mit der StVO-Beschilderung und Empfehlungen für radgeeignete Führungsformen insbesondere in Bezug auf die Verkehrssicherheit.

Zur Bewertung der bestehenden und zu ergänzenden Radwege werden Be­standsaufnahmen vor Ort durchgeführt und der Handlungsbedarf für das Rad­verkehrsnetz aufgezeigt. Die Bestandsaufnahme muss durch Befahrung mit dem Fahrrad durchgeführt werden. Je nach Umsetzungsstand führen wir eine qualifizierte Routenfindung (QuaRf) oder eine Dokumentationsbefahrung durch.

  • Ausarbeitung der neuen Zielbelegung aufgrund erweiterter Netzbedeu­tung
  • Vorbereitung von und Teilnahme an Ortsterminen und Besprechungen mit der Kreisverwaltung, den Verbandsgemeinden und den regionalen Dienststellen des Landesbetrieb Mobilität
  • Planung und Beschilderung mit Katastererstellung für jeden Standort unter Verwendung der Planungssoftware VP-Info, Klärung von Gestattungsfragen
  • Abstimmung mit den Beteiligten über diese Planung
  • Erstellung eines Leistungsverzeichnisses für Ausschreibung / Bestellung Material und der Montage
  • Einweisung der Montagefirma zur Montage
  • Bauabnahme jedes einzelnen Standortes mit dem Fahrrad und genaue Überprüfung auf Ausführung entsprechend den Montagevorgaben der HBR 2014 und den übergebenen Einzelausführungen sowie Über­tragung der Streckeninhalte an die Landesdatenbank