Verkehrs- und Straßenplanung

Unsere Leistungen:

  • Verkehrs- & Parkraumkonzepte, Mobilitätsstudien
  • Rad- und Wanderwegeplanung
  • Straßenplanung
  • Ingenieurbauwerke

Nachfolgend finden Sie einige ausgewählte Referenzen aus unserem Tätigkeitsfeld Verkehrs- und Straßenplanung


Dörflicher Straßenraum in Damscheid, 2012

Im Umfeld des neu 2011 eröffneten Gemeindezentrums „St. Johann“ wurde nun auch der Straßenraum dorfgerecht neu gestaltet. Wesentliches Ziel der Umgestaltung der Straße war hierbei, die angrenzenden Areale des öffentlichen Straßenraumes zu einer adäquaten Ortsmitte umzugestalten. Die Straße „Kirchplatz“ wird als Raum verstanden, der sämtliche öffentliche Funktionen räumlich wie auch in seinen Nutzungen zusammenführt und das Ortszentrum erlebbar stärkt.

Neben einer Vorplatzgestaltung des neuen Gemeindezentrums lag das Hauptaugenmerk auf der Beseitigung der Dominanz der Verkehrsfunktionen und der Schaffung eines Außenraumes nach dem „shared space“ – Prinzip.

Im Geltungsbereich wurden unterschiedliche Sitzgelegenheiten geschaffen, die an die im Ort bereits an zahlreichen Stellen eingerichteten kleinen Treffpunkte anknüpfen.


Nachweise Anbindungen klassifizierte Straßen, diverse Vorhaben

Zur Realisierung von Windenergieanlagen in Rheinland-Pfalz gehört unter anderem die Abstimmung mit dem Landesbetrieb Mobilität zur Benutzung der klassifizierten Straßen. Wir erstellen die hierfür benötigten Unterlagen wie z.B. Nachweise der Sichtverhältnisse, Schleppkurvennachweise und Routenplaner.


Stadt Kastellaun, 2012

Im historischen Umfeld der Stadt Kastellaun wurde die Infrastruktur für zwei Einkaufsmärkt hergestellt. Schwerpunkt der Planung war neben der Erschließung und Anschluss an das bestehende Straßennetz eine historisch verträgliche Gestaltung mit hochwertigen Materialien und gleichzeitiger Funktionalität für den zu erwartenden hohen Publikumsverkehr.


Umgestaltung „Wilhelmstraße/Rosenstraße/Marktplatz“, Innenstadt Diez
in Zusammenarbeit mit dem Büro IU-Plan, Hachenburg
2005)

In Diez werden die Weichen für eine positive und nachhaltige Stadtentwicklung gestellt. Ein Schwerpunkt wird dabei auf die Neugestaltung der öffentlichen Flächen im Kernstadtbereich gelegt. Somit werden Rahmenbedingungen für eine attraktive, lebendige und erlebbare Innenstadt geschaffen. Die Diezer Kernstadt wird als Zentrums des öffentlichen Lebens gefestigt und die Wettbewerbsfähigkeit der Innendstadt als Standort des Einzelhandels, von Dienstleistungen, Kultur Gastronomie und Wohnen gestärkt.

Nach nur siebenmonatiger Bauzeit wurde die Rosenstraße zwischen Marktplatz und Emmerichstraße sowie die Wilhelmstraße zwischen der Oranienbrücke und Querverbindung am Plusmarkt erneuert.


Boppard Buchholz, Neugestaltung der Raiffeisenstraße, 2006

Die „Raiffeisenstraße“ bindet im Bereich Buchholz-Dorf an die K 119 an und führt in nordwestlicher Richtung zur Heidestraße. Im Osten grenzen das Dorfgemeinschaftshaus und der Dorfplatz an die Raiffeisenstraße.

Die bedarfsgerechte Straßenraumgestaltung trägt neben der Funktionsverbesserung durch Erneuerung der Fahrbahndecke und Gehwegflächen maßgeblich zur Wohnumfeldverbesserung bei.

Zusammen mit dem Dorfplatz stellt die platzartige Aufweitung am nördlichen Ende des Ausbaus eine städtebauliche Einheit dar und erfüllt neben der Verkehrsfunktion wichtige Aufenthalts- und Kommunikationsfunktionen im Ortsbezirk Buchholz. Zentrales Ausstattungselement ist ein „Holzdeck“ unter der zum Aufenthalt einladenden Eiche. Es ist Sitzgelegenheit und zugleich Spiel- und Aufenthaltspunkt für die Kinder und Jugendlichen des Dorfes.
Ebenfalls im Bereich der vorhandenen Eiche wird eine Info-Tafel für öffentliche Bekanntmachungen errichtet.Die Oberflächengestaltung des Platzes erfolgt überwiegend in Betonsteinpflaster. Die Pflasterflächen werden durch Pflasterbänder (Betonsteinpflaster) untergliedert.


Ortsgemeinde Mastershausen, verschiedene Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung
und Neugestaltung der Bushaltestellen, 2006

Seit der Anerkennung der Ortsgemeinde Mastershausen als Schwerpunktgemeinde in der Dorferneuerung im Frühjahr 2001 wurden kontinuierlich Projekte zur Funktions- und Strukturverbesserung in allen Ortsbereichen betrieben.

Die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt L203 wurde als ein wesentlicher Bestandteil der Dorferneuerung formuliert. Ziel war es, neben der Verbesserung der landschaftlichen Einbindung der Ortslage, innerorts den funktionalen, strukturellen und verkehrlichen Mängeln zu begegnen.

In Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Straßen und Verkehr in Bad Kreuznachwurde eine städtebauliche Einbindung des überbreiten Straßenraums erreicht.
Durch den Rückbau des Straßenquerschnittes und den Einbau eines Minikreisels, Fahrbahnverschwenkungen und Fußgängerquerungshilfen konnte eine Reduzierung der bisher überhöhten Fahrgeschwindigkeit erreicht werden. Der bisher als Zäsur im Ortsgefüge wirkende Straßenraum mit geringer Aufenthaltsqualität und schlechter Nutzbarkeit der Seitenflächen wurde abschnittsweise durch die Umgestaltung mit Baumpflanzungen aufgewertet.

Auch die Ortsmitte erfuhr mit der neuen Straßenraumgestaltung eine städtebauliche Abrundung: Die Trennwirkung der Johann-Steffens-Straße wurde im Sinne einer die Seitenflächen einbin- denden Gestaltung vermindert. Mit der Schaffung einer zeitgemäßen neuen Wartehalle an der Bushaltestelle „Deutsches Eck“ und an der Bushaltestelle Einmündung „Leidenecker Weg“ wurde ein angenehmer Aufenthaltsort für Fahrgäste und Passanten geschaffen.


Ortsgemeinde Emmelshausen, Neugestaltung der „Rhein-Mosel-Straße“ (L206), 2003
Die L206 „Rhein-Mosel-Straße“ im „Oberdorf“ ist von ihrer Verkehrsbedeutung als Ortsdurchfahrt und Hauptverbindung zur A61 die „Hauptschlagader“ von Emmelshausen. Die angrenzende Bebauung ist zum einen geprägt durch ein Nutzungsgemenge aus Wohnen, Einzelhandel, Dienstleistung und Gastronomie und zum anderen durch öffentliche und kulturelle Nutzungen, wie dem agrarhistorischen Museum und dem Kurpark von Emmelshausen. Die Planung musste also nicht nur dam enormem Verkehrsaufkommen und dem hohen Parkdruck, sondern insbesondere den Ansprüchen von Fußgängern und Radfahrern gerecht werden.

Durch die Umgestaltung der Rhein-Mosel-Straße wurde eine qualitätsvolle Einkaufs- und Flaniermeile mit Plätzen von hoher Aufenthaltsqualität geschaffen. Durch moderne, architektonisch ansprechende Gestaltungselemente wurde eine hohe städtebauliche Qualität erreicht.

Der Gestaltungskanon passt sich dem im Jahr 1998 realisierten Ausbau des „Unterdorfs“ an. Eine Gliederung und Akzentuierung der Seitenflächen wurde durch die unterschiedlichen Flächen (Fußwege, Parkplätze, Zufahrten) mit entsprechenden Belägen erreicht. Baumpflanzungen gliedern und lockern den Straßenraum auf.

Durch die Anlage einer Fahrbahnverschwenkung am Ortseingang, einem Minikreisel und der Anordnung von Querungshilfen wurde der bestehende, geradlinige Fahrbahnverlauf unterbrochen und überhöhten Fahrgeschwindigkeiten entgegengewirkt.

Am Kurpark wurden die Bushaltestelle zeitgemäß umgestaltet. Die dreiecksförmigen Aufenthaltsflächen mit filigranen Fahrgastwartehallen aus Glas und Stahl erfüllen modernste Anforderungen und betonen gleichzeitig die Verknüpfung zwischen Rhein-Mosel-Straße und dem Eingang zum Kurpark.

Die repräsentative Gesamtlösung des vielfältig genutzten Straßenraums mit seinen Seitenflächen und die qualitative Aufwertung des städtischen Erscheinungsbilds tragen maßgeblich zur Aufwer tung des „Oberdorfs“ als attraktiven und sicheren Handels- und Wohnstandorts im prosperierenden Emmelshausen bei.