Architektur

Nachfolgend finden Sie einige ausgewählte Referenzen aus unserem Tätigkeitsfeld Architektur


Besucherzentrum Mörsdorf (2015)

Mit der im Jahr 2015 neu eröffneten Hängeseilbrücke zwischen Mörsdorf und Sosberg wurde im Hunsrück an einer neuen Traumschleife des Saar-Hunsrücksteiges ein neues Highlight geschaffen, das nicht nur für die betroffenen Ortsgemeinden, sondern für die gesamte Region von großer Bedeutung für die touristische Wertschöpfung sein wird. Um die große Anzahl an erwarteten Gästen angemessen empfangen, versorgen und informieren zu können, plante die Ortsgemeinde Mörsdorf frühzeitig und vorausschauend den Umbau des ehemaligen Bauhofs zu einem qualitätvollen Besucherzentrum im Ortskern. Hierbei waren Barrierefreiheit, Energetische Optimierung, Gesundes, kostengünstiges Bauen mit Nutzung lokaler Ressourcen und regionaler Baustoffe grundlegende Ansätze für die Projektentwicklung. Als Empfangsgebäude für die Besucher der Brücke wurde hier vorhandene dörfliche Bausubstanz umgenutzt und so weiter entwickelt, dass hier ansprechende Räumlichkeiten in einem eindrucksvollen Ambiente entstanden. Besonders erwähnenswert ist dabei das außergewöhnliche Engagement der Bürger von Mörsdorf, die in nur wenigen Wochen einen Großteil der Arbeiten in Eigenleistungen umsetzten, um pünktlich zur Eröffnung der Brücke die Besucher herzlich willkommen heißen zu können.

 

 

 

 

 


Mitte(n) im Garten Lötzbeuren – Neubau Backes und Pavillon (2015)

Die Ortsgemeinde Lötzbeuren realisierte das zukunftsweisende Konzept „Mitte(n) im Garten“ mit der Errichtung eines Bauern-, Kultur- und Spielgartens in der markanten, durch imponierende Zeugnisse der Hunsrücker Bauernhauskultur geprägten Ortsmitte.  Der neue Backes bietet Raum für gemeinsames Arbeiten und kulturelle Betätigung im Dorf.  Die Arbeiten wurden im Mai 2015 mit einem zweitägigen Dorffest abgeschlossen.

 

 

 

 

 


Gemeindezentrum Steinebach (2015)

Nach erfolgten Abrissarbeiten konnte der Bau des neuen Gemeindezentrums im Herzen Steinebachs beginnen. Das mit Außenanlagen 1,6 mio € schwere Projekt versorgt die Gemeinde mit einem zeitgemäßen, multifunktionalen Versammlungsort in ortstypischer Bauweise. Ein Saal, Vereinsräume und auch ein eigener Jugendraum stehen den Einwohnern zur Nutzung zur Verfügung. Auf eine energieoptimierte, nachhaltige Bauweise wurde in der Planung besonderer Wert gelegt. Eine Pelletheizung versorgt das gut gedämmte Gemeindezentrum mit Wärme.

Auch das umgebende Grundstück wurde neu gestaltet. Eine Anpassung des Geländes ermöglicht  eine behindertengerechte Erschließung der einzelnen Gebäudeetagen ohne die Errichtung eines Aufzuges. Ein großer Fensterbereich stellt vom Saal aus einen optischen Bezug zu Wiedbachtal und dem historischen Dorfraum her.

Auf der Basis einer intensiven Bürgerbeteiligung im Planungsprozess konnte Stadt-Land-plus das neue vielfältige Gemeindezentrum im März 2015 an die Ortsgemeinde übergeben. Der Bau bietet als neuer Kristallisa­tionspunkt dörflichen Lebens mit Saal, Jugendraum, Bür-gerbüro, Vereinsraum  und großzügigen Außenanlagen vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und dient als Treffpunkt der Generationen im Ortskern von Steinebach a. d. Wied.


Kindergartenerweiterung Dörth (2013)

Die Erweiterung des bestehenden Kindergartens in Dörth ermöglichte die Schaffung von ca. 15 neuen Kindergartenplätzen. Stadt-Land-plus erstellte für den Umbau den notwendigen Förderantrag und legte mit dem Bauantrag die Grundlage für die altersgerechte Erweiterung des Objektes. Wichtigste Bausteine der Erweiterung waren hierbei der Anbau eines Wickel- und Ruheraums, die Erweiterung der Küche in Verbindung mit einem Multifunktionsraum, die Verlagerung von Büro und Mitarbeiterraum ins Dachgeschoss, die Erweiterung des Foyers  sowie die Neuanlage von mehreren Wetterschutzdächer am Haupteingang und zu den Außenanlagen mit Abstellmöglichkeiten für Kinderwagen.


Pension „Boos“ Boppard (2013)

Mit der Nutzungserweiterung des straßenseitigen Vorderhauses wurden im rückwärtigen Hof zwei neue Pensionszimmer in ein bestehendes Nebengebäude eingebaut. Neben der notwendigen Sanierung durchfeuchteten Mauerwerks wurde auch die energetische Aufwertung des Gebäudes vorgenommen und so neue qualitätvolle barrierefrei erschlossene Räume für Pensionsgäste geschaffen.


Meisburg Generationenstätte (2013)

Die zukünftige Generationenstätte Meisburg – ein multifunktional nutzbares öffentliches Gebäude der Begegnung, Betreuung und der Kommunikation – soll zukünftig als offener Treffpunkt aller Generationen mit spezifischen neuen Angeboten für Senioren entwickelt werden und zudem eine Kindertagesstätte, ein Bürgerhaus und eine Feuerwehr unter seinem Dach vereinen.

Im Rahmen des über MORO geförderten Projektes werden derzeit die Möglichkeiten der Verknüpfbarkeit sämtlicher in einem Dorf verankerten Funktionen unter einem Dach mit dem Ziel der Einsparung von Betriebs- und Instandhaltungskosten geprüft.

Die Generationenstätte wird als der Kristallisationspunkt für das Meisburger Dorfleben verstanden und entwickelt, soll darüber hinaus auch den Nachbargemeinden zur Nutzung offen stehen.


Hinterweiler „Herrichten der alten Viehwaage als Ausstellungsraum und Treffpunkt“ (2013)

Mit der Herrichtung der alten Viehwaage und des dazugehörigen Ausstellungsraums wurde in Hinterweiler ein attraktiver Anziehungspunkt in der Gemeinde entwickelt. Dazu wurde die bestehende alte Waage aufgearbeitet und bietet nunmehr in einem qualitätvoll sanierten Innenraum einen neuen Ausgangspunkt von regelmäßig stattfindenden generationsübergreifender Aktivitäten innerhalb der Gemeinde. Eine Informationstafel im Eingangsbereich berichtet über die lokalen Besonderheiten, aktuelle Ereignisse und die eigene Geschichte und Bedeutung der Viehwaage in der dörflichen Arbeits- und Lebenswelt.

Das Projekt wurde mit EFRE-Mitteln über LEADER gefördert.


KiTa Steinebach (2012)

Ganztagsbetreuung und Alterserweiterung der Kindertagesstätte Steinebach hatten einen Umbau, sowie eine Erweiterung nötig werden lassen. Weitere Ganztagesplätze und neue Plätze für Kinder unter drei jahren galt es unterzubringen. Stadt-Land-plus stellte sich der Aufgabe eine freundliche und sichere Umgebung in enger Zusammenarbeit mit der Kindertagesstätte zu gestalten.

Neben einem repräsentativen Eingangsbereich stand die Umlegung verschiedener Gruppenräume, teils in das Gebäude der „Alten Schule“ auf der Agenda. Um auch den Kleinsten einen Ausblick zu ermöglichen, werden dem Gebäude ein paar neue „Augen“ in Form niedriger Fenster gegeben. Ein ehemaliger Lagerraum wird kurzerhand zur „Schleuse“, in der die Kinder Gummistiefel und Matschhosen ablegen können und die Toilettenanlagen erhalten einen helleren Charakter durch natürliche Beleuchtung. Auch die Ausstattung der Räume wird entsprechend ergänzt: Schlafplätze, ein Wickelbereich und ein Behinderten WC sind wesentlich für die Umsetzung des Konzeptes.


Neugestaltung der Ortsmitte mit Generationentreff, Gimbweiler (2012)

Das in enger Zusammenarbeit mit den Bürgern Gimbweilers in verschiedenen Arbeitskreisen entwickelte Konzept für den Generationentreff in der Dorfmitte von Gimbweiler umfasst neben einem gemeinschaftlich zu nutzenden Saal mit angegliedertem Stehcafé, einen neuen Jugendraum, ein neues Feuerwehrgerätehaus sowie Lagerflächen und eine Toilettenanlage.

Der im Bereich der Ortsmitte unterirdisch verlaufenden Mörschbach wurde in Form eines Wasserlaufs wieder an die Oberfläche geholt, belebt die angrenzenden Freianlagen mit neuen Sitzmöglichkeiten und bietet einen attraktiven Treffpunkt in Gimbweilers Mitte.


Gemeindezentrum Waldlaubersheim (2011)

Mit dem Umzug des Bauhofes in die Außenbezirke von Waldlaubersheim im Rahmen des Projektes „Dreisprung“ (externer Link) wurde Raum frei für die Einrichtung eines Gemeindezentrums am zentral gelegenen Viktoriaplatz. Ein Ausbau des erst 1986 neu errichteten „ehemaligen Stierstalls“ wurde nötig. Neben dem Innenausbau wurde auch die Fassade mit einer zeitgemäßen Interpretation des früheren Torbereiches aufgewertet. Waldlaubersheim kann sich über die Aufwertung des Dorfkerns freuen!


Neubau Museumsscheune, Emmelshausen (2011)

Mit der aus EFRE-Mitteln finanzierten und vom Holzbaucluster RLP geförderten Museumsscheune wurde ein Referenzgebäude entwickelt, welches mit möglichst umfangreichem Einsatz nachwachsender Rohstoffe – in diesem Falle Holz- realisiert wurde. Es wurde gezielt der Ansatz verfolgt, regionale Wertschöpfungsketten anzustoßen.

Die Besonderheit des Projektes liegt darin, dass hier erstmals ein ganzheitlicher Ansatz für die Ergänzung zentraler dörflicher Ortsstrukturen verfolgt wurde.
Modellhaft wird die Erneuerung funktionaler Gebäude beim Umbau innerdörflicher Strukturen unter Verwendung des nachwachsenden Rohstoffes Holz gezeigt.
Ehemalige landwirtschaftliche Anwesen können so unter Bewahrung ortstypischer Gebäudeensembles einer Folgenutzung zugeführt werden. Dies ist ein Beitrag zur Stärkung des ländlichen Raumes.
Mit dem Bau des Gebäudes wird in exemplarischer Form die regionale Wertschöpfungskette Holz demonstriert. Durch die intensive Verwendung wenig bearbeiteter, massiver Hölzer aus der Region soll der Energieaufwand zur Erstellung minimiert und deutlich gemacht werden, welche Potenziale zur Ressourcenschonung, aber auch zur regionalen Entwicklung in dem Werkstoff stecken.


Gemeindezentrum „St Johann“ Damscheid (2010)

Hervorgegangen aus einer umfassenden Dorfmoderation und gefördert aus Mitteln der Dorferneuerung des Landes wurde im Ortskern von Damscheid auf dem Grundstück des ehemaligen Sonnenhofes, einer im Verfall begriffenen Immobilie der örtlichen Gastronomie, ein Gemeindezentrum mit Dorfsaal, Jugendraum, Feuerwehr und Gemeindebüro errichtet. Auch die katholische Kirchengemeinde beteiligte sich und nutzt das Zentrum mit Versammlungsraum und Bibliothek. Mit viel Fleiß und Elan und überdurchschnittlich hoher Eigenleistung der Damscheider konnte das Objekt 2010 seiner öffentlichen Bestimmung übergeben werden.


Ortsgemeinde Mastershausen, „Freizeitanlage Hallgarten“ Gemeinschaftsraum und Grillhütte (2003)

Das Gebäude wurde in Holzständerbauweise auf einer massiven Bodenplatte errichtet. Es befinden sich darin neben dem ca. 68 m² großen Mehrzweckraum die Damen- und Herren-WC’s, eine Behinderten-Toilette und ein Lager- und Technikraum. Der Anbau einer Küche war im Rahmen einer Bezuschussung über die Dorferneuerung nicht realisierbar.

Die Grillhütte wurde ebenfalls als Holzkonstruktion auf massiven Fundamenten errichtet. Um trockenen Fußes von der Grillstelle in den Mehrzweckraum zu gelangen, wurden die  beiden Gebäudeteile mit einem kleinen Zwischendach verbunden. Dies ermöglicht die Nutzung der Anlage auch bei schlechtem Wetter.

Die Andienung des Gebäudes erfolgt über die rückwärtige Zufahrt. Hier befinden sich auch zwei Parkplätze für die jeweiligen Betreiber oder Mieter der Anlage. Den Besuchern steht die vordere Zufahrt mit den 20 Parkplätzen zur Verfügung. Als weiteren Parkraum können die entsprechend befestigten Bankette rechts und links der Zufahrt genutzt werden.


Umbau und Erweiterung des Büro- und Geschäftsgebäudes „Am Heidepark“ (2000-2003)

Der ursprünglich eingeschossige Gebäudekomplex wurde im Jahre 1974 von einem örtlichen Kreditinstitut als Zweigstelle mit angegliederten Büro- und Geschäftsräumen errichtet. Durch
Neuorganisation und Rationalisierungsmaßnahmen reduzierte sich im Laufe der Jahre der räumliche Flächenbedarf der Bank.

Im Jahr 2000 wurde ein Sanierungskonzept für das Anwesen entwickelt, das den bestehenden Gebäudekomplex in zwei eigenständige Nutzungseinheiten teilt. Der Anteil der Bank wurde auf ein notwendiges Maß reduziert, grundlegend saniert und den zeitgemäßen Gestaltungsanforderungen entsprechend umgestaltet. Im Bereich der zweiten Nutzungseinheit, Sitz des Büros Stadt-Land-plus, ließen sich durch eine Auf­stockung des Flachdachbaus neue, wertvolle Nutzflächen gewinnen. Der günstige Gebäudestandort im Orts- und Geschäftszentrum von Buchholz sichert die Werterhaltung der Immobilie.