Dorferneuerung

Nachfolgend finden Sie einige ausgewählte Referenzen aus unserem Tätigkeitsfeld Dorferneuerung


Dorferneuerung Helferskirchen, Verbandsgemeinde Wirges, 2016

Helferskirchen ist im Sommer 2016 in die Dorfmoderation eingestiegen. Im Vorfeld wurde bereits ein Fragebogen entworfen und verteilt, um Handlungsansätze zur weiteren Entwicklung der Gemeinde zu erfragen. Die zahlreichen Ideen werden im weiteren Dorfmoderationsprozess aufgegriffen und diskutiert.

Bei einem Dorfrundgang im Juli wurden die schönen und weniger schönen Ecken des Dorfes beleuchtet. Am 8.9. findet die erste Bürgerversammlung statt, danach geht die Dorfmoderation mit mehreren Gruppen in die konkrete Erarbeitung und Umsetzung von kleinen und größeren Projekten.


Dorferneuerung Laudert, Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel, 2012

Nach Anerkennung Lauderts als Schwerpunktgemeinde der Dorferneuerung 2012 wird die
Gemeinde nun vom Land bei folgenden 3 Schritten unterstützt:

– Dorfmoderation
– Fortschreibung der Dorferneuerungskonzepts
– städtebauliche Beratung bei privaten und öffentlichen Vorhaben

Im Frühjahr 2012 wurde mit der Dorfmoderation begonnen. Nach einer Bürgerversammlung
zum Auftakt haben wir mit rund 25 Bürgerinnen und Bürgern in einen gemeinsamen Rundgang
das Dorf „unter die Lupe“ genommen. Erste Projektansätze kristallisierten sich heraus, die im
Folgenden in den Arbeitskreisen ausgearbeitet werden.

Auch Kinder und Jugendliche werden in die Ideenentwicklung (und Umsetzung) einbezogen


Dorfmoderation in der Ortsgemeinde Reil, 2011-2012

Die Ortsgemeinde Reil an der Mosel hat mit Unterstützung des Landes eine moderiertes
Beteiligungsverfahren zur Dorferneuerung (Dorfmoderation) durchgeführt. Unter reger
Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wurden viele gute Ideen entwicklet und z.T.
bereits umgesetzt:

– Reiler Ehrenmobil
– vielfältige Aktionen zur Stärkung der Kultur und der Dorfgemeinschaft
– Denkanstöße: Licht und Schatten
– Smiley-Aktion
– Verbesserung der Wanderwege-Ausschilderung und Orientierung im Gelände
– „Geocache light“ für Kinder
– …

Die Arbeitskreise werden die von ihnen entwickelten Ideen zukünftig ohne externe Mode-
ration weiter verfolgen. So ist sicher gestellt, dassdie im Rahmen der Dorfmoderation er-
probte Bürgermitwirkung bei Planung und Umsetzung gemeindlicher Vorhaben auch in
Zukunft beibehalten wird.

Lesen Sie weiter auf den Seiten der Ortsgemeinde Reil (externer Link).


Dorferneuerung Riol

In vorbildlicher Weise informiert die „preisgekrönte“ Ortsgemeinde Riol auf ihrer neu erarbeiteten
Internetseite über die 2006 gestartete Dorfmoderation und die Schwerpunkte der Dorferneuerung.

Weitere Informationen (externer Link): Homepage der Ortsgemeinde Riol

Ortsbildprägende, „moseltypische“ Häuser gibt es in Riol in großer Zahl.

Auf der weit über die Grenzen Riols bekannten Wein- und Sektfete wurden die Ergebnisse
der Dorfmoderation und das Dorferneuerungskonzept ausgestellt und der Öffentlichkeit
präsentiert.


Dorferneuerung Horath, Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf

Jüngst gestartet ist die Dorfmoderation in der Ortsgemeinde Horath. Nach der gemeinsam
mit dem Institut TAURUS durchgeführten Auftaktveranstaltung im Oktober 2008 wurden
zunächst die Kinder und Jugendlichen aktiv in den Moderationsprozess mit einbezogen.

Am 17.11.2008 wurden die Horather Kinder und Jugendlichen als Experten befragt.
Wie stellen sie sich ihr Dorf vor? Was fehlt beziehungsweise muss dringend geändert werden?
Um diese und ähnliche Fragen ging bei dem ersten Treffen.

Weiterführende Informationen (externer link)


Dorferneuerung Waldlaubersheim

Fortschreibung des Dorferneuerungskonzepts mit begleitender Dorfmoderation

Der Ortsgemeinderat von Waldlaubersheim beschloss im Jahre 2006, die bisherige Entwicklung der Ortsgemeinde mit verstärkter Initiative anzugehen. Aus diesem Grund wurde ein Antrag zur Annerkennung als Investitions- und Maßnahmenschwerpunktgemeinde (IMS) der Dorferneuerung in Rheinland-Pfalz gestellt, der im Juli 2006 durch das Ministerium des Innern und für Sport anerkannt wurde.

Gemäß der Empfehlung des Ministeriums wurde im Jahr 2006 und 2007 sowohl eine Dorfmoderation als auch die Fortschreibung des Dorferneuerungskonzepts aus dem Jahr 1985 durchgeführt und abgeschlossen. Die ebenfalls empfohlene Bauberatung im Ortskern wird bedarfsgerecht fortgeführt.

Kennzeichnend für den Ort ist der historische Grundriss, dessen prägendes Merkmal der Bachlauf ist. Das Netz der Straßen- und Gassen ist durch die Zäsur des Baches beeinflusst. Die Ortsgemeinde galt aufgrund der nur vereinzelten kleineren Handwerksbetriebe lange Zeit als Wohngemeinde, welche stark von der Landwirtschaft, insbesondere vom Weinbau dominiert wurde. Mit der Anlage des „Gewerbeparks Waldlaubersheim“ südlich der Autobahn hat die Gemeinde die Voraussetzungen zur Weiterentwicklung der Ortsgemeinde zum attraktiven Arbeitsort geschaffen.

Stärken bilden die hervorragende Verkehrsanbindung, die Nähe zum Ballungsraum Mainz/Wiesbaden und zum UNESCO-Welterbe „Oberes Mittelrheintal“, sowie das hohe naturräumliche Potenzial am Rande des Soonwalds. In der Ortsstruktur sind jedoch Gestaltungsdefizite und vernachlässigte Bausubstanz zu erkennen, wenngleich bislang im Vergleich mit anderen Gemeinden kaum nennenswerte Leerstände zu verzeichnen sind.

Lösungsstrategien wurden mit dem Dorferneuerungskonzept für die Verbesserung der Wohnqualität im Ortskern, der Erhaltung und nachhaltige Nutzung der größtenteils historisch bedeutsamen Gebäude und für die Strukturverbesserung in den Bereichen Versorgung und Gewerbe entwickelt. Ein weiteres Thema der Dorfentwicklung ist die Herausarbeitung der Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich des Fremdenverkehrs, gekoppelt an das vorhandene Kulturlandschaftspotenzial.

Die im September 2006 mit einer breit angelegten Auftaktveranstaltung gestartete Dorfmoderation konzentrierte sich mit entsprechenden Arbeitsgruppen auf die Themen„Ortsbild, Gebäude, Verkehr“ sowie „Tourismus und Kulturlandschaft“. Der verstärkten Berücksichtigung der Belange der Kinder und Jugendlichen wurde mit jeweils eigenen Arbeitsgruppen Rechnung getragen. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen, die zwischen den moderierten Terminen selbständig an den Themen und Konzeptansätzen weiterarbeiteten, fanden allesamt Eingang in das Maßnahmenprogramm des Dorferneuerungskonzepts. Dessen Entwurf wurde im Rahmen des Dorffestes im Juni 2007 der interessierten Öffentlichkeit im Zusammenhang vorgestellt und diskutiert, bevor der Ortsgemeinderat wenige Tage später das Konzept förmlich billigte.


Dorfmoderation Niedert, Verbandsgemeinde Emmelshausen

In der 133 Einwohner starken Ortsgemeinde Niedert haben wir zusammen mit den Bürgerinnen
und Bürgern sowie den Kindern und Jugendlichen 2008 eine Dorfmoderation „light“ durchgeführt.
In den Veranstaltungen im Jahr 2008 wurde an den für das kleine Dorf wichtigen Themenbereichen

  • Ortsbild/Baustruktur
  • Außenbereich
  • Kinder/Jugend
  • Dorfgemeinschaft

in intensiven Arbeitsrunden und lebhaften Dorfrundgängen gearbeitet. Ein Schwerpunkt bildete hierbei die Entwicklung der Natur und Landschaft im Außenbereich.


Dorfmoderation Thalfang, Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf

Seit August 2008 betreuen wir die Ortsgemeinde Thalfang bei der Dorfmoderation. In Arbeitsgemeinschaft mit dem Institut TAURUS an der Uni Trier arbeiten wir zusammen mit der Thalfanger Bevölkerung in insgesamt 3 Arbeitkreisen an den Zukunftsthemen Thalfangs:

  • Arbeitskreis 1: „Ortsbild, Öffentlicher Raum, Verkehr, Parkraum, ÖPNV“
  • Arbeitskreis 2: „Einzelhandel, Dienstleistung, Gewerbe, Gastronomie, Tourismus,
    neue Beschilderung“
  • Arbeitskreis 3: „Miteinander der Generationen, Integration, Betreuung“

In den bislang 13 durchgeführten Veranstaltungen wurden nach einer intensiven Analysephase erste wichtige Maßnahmen und Projekte für die Zukunft entwickelt.

Insbesondere zum Themenschwerpunkt des Arbeitskreises 1 wurden durch eine schriftliche Eigentümerbefragung im Ortskern wichtige Erkenntnisse zur weiteren Entwicklung des  Schlüsselbereichs Ortskerns gewonnen.


Ganzheitliche Dorfentwicklung in der Ortsgemeinde Dernbach

Seit 2002 plant und realisiert das Büro Stadt-Land-plus gemeinsam mit dem Gemeinderat,
der Bürgerschaft und den Kindern und Jugendlichen von Dernbach zukunftsweisende Projekte.

Für die ca. 1.100 Einwohner zählende prosperierende Ortsgemeinde Dernbach, eröffnen sich
aufgrund der dynamischen gewerblichen Entwicklung mit rund 140 Betriebe mit insgesamt
ca. 600 Arbeitsplätzen im vor allem sich stark entwickelnden Industriepark „Urbacher Wald“
sowie der verkehrsgünstigen Lage zwischen den Ballungsräumen Rhein-Main und Köln-Bonn
(Autobahn BAB 3), des hohen naturräumlichen Potenzials und der qualitätsvollen ländlichen
Wohnlage gute Möglichkeiten der Weiterentwicklung zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsort.

2004 wurde die Ortsgemeinde Dernbach als Maßnahmen- und Investitionsschwerpunkt
der Dorferneuerung in Rheinland-Pfalz anerkannt. Daraus ergeben sich verbesserte Möglich-
keiten die strukturellen und funktionalen Schwächen in der Ortsgemeinde mit finanzieller
Unterstützung des Landes zu beseitigen. Der ökonomische und soziokulturelle Ansatz der Dorf-
erneuerung wird seit dem durch die Dorfgemeinschaft stärker herausgearbeitet